Stift St. Florian

Stift St. Florian
Gründungsdatum
1071

Augustiner-Chorherrenstift;

der Überlieferung nach entstand über dem Grab des Märtyrers Florian († 304) eine Wallfahrtsstätte, aus der eine klosterähnliche Niederlassung wurde; Mauerreste unter der Stiftsbasilika aus dem 4. Jahrhundert; erste urkundliche Erwähnung des Klosters um 800; 1071 reformierte Bischof Altmann von Passau (um 1015-1091) das Klosterleben und restaurierte Kirche und Klostergebäude;

Im Januar 1941 wurde das kunsthistorisch bedeutende Stift auf Anweisung Adolf Hitlers durch die Gestapo zugunsten des Reichsgaus Oberdonau beschlagnahmt und der Gaudenkmalpfleger mit der Betreuung beauftragt. In der Folge wurde dort ein Barockmuseum des Reichsgaus Oberdonau mit Kunstwerken aus den beschlagnahmten oberösterreichischen Klöstern eingerichtet. Später wurde das Stift an die Reichs-Rundfunk-Gesellschaft verpachtet, die im sogenannten "Brucknerstift" einen Sitz des Reichsrundfunks einrichtete.

Literatur Kurzangaben
VM
Körperschaftsname in Verweisungsformen
Reguliertes Augustiner-Chorherrenstift St. Florian
Reguliertes Augustiner-Chorherrenstift Sankt Florian
Augustiner-Chorherrenstift St. Florian
Augustiner-Chorherrenstift Sankt Florian
Stift Sankt Florian
Stift St. Florian (Markt St. Florian)
Chorherrenstift Sankt Florian
Stift Sankt Florian (Markt St. Florian)
Chorherrenstift der Augustiner (St. Florian)